Debatte über Zukunft von XML
In einigen Blogs in den USA wird gerade eine Diskussion über den künftigen Stellenwert von XML geführt. Auslöser war ein Beitrag von Jack Vaughan mit der Frage “What’s the future of XML?”. Er stellt darin das Datenaustauschformat JSON (JavaScript Object Notation) als Reaktion auf die zunehmende Komplexität von XML dar und erklärt: “Es ist vorstellbar, dass die Nutzung von XML irgendwann zurückgehen wird.” So sei bei der Entwicklung von Web-Anwendungen mit AJAX schon jetzt absehbar, dass das X darin (das für XML steht) an Bedeutung verliert.
Im ZDNet ist Joe McKendrick skeptisch und schreibt: “Ich habe das Gefühl, dass in den kommenden Jahren noch viel XML da sein wird.” Schließlich bringe dieses Format alle Systeme und Daten der Welt zusammen. “Aber nichts ist unüberwindlich, noch nicht einmal das mächtige XML.”
In einer Yahoo-Group wird die Diskussion weitergeführt. Dort gehen mehrere Beiträge auf den Vorteil von JSON ein, Information als JavaScript-Objekte zu verpacken und dann über unterschiedliche Domains hinweg im Web zu übertragen. Problematischer ist es, in einer Anwendung die Anforderung von XML-Daten mit einem HTTP-Request einzubinden, wenn diese von einem anderen Server als dem der Web-Anwendung geholt werden sollen. Die Ausgabe von XML-Daten im Web erfolgt idealerweise mit Hilfe von XSLT in HTML – ganz ohne JavaScript.

beides hat vor und nachteile. Für mich ist XML einfach viel zu umständlich und hat ein ein zu großen Overhead (ca. 50%!!). Von daher bin ich froh wenn diverse APIs JSON als Alternative anbieten.