
Klar, das iPad ist nicht unbedingt das Gerät der Wahl, wenn es ums kreative Gestalten geht. Aber manchmal möchte man doch auf einer langen Zugfahrt etwas aufschreiben, eine HTML- oder XML-Idee umsetzen. Allerdings hat Apple nicht an einen derartigen Verwendungszweck gedacht. Versucht man, eine XML-Datei über iTunes und USB-Kabel an die iPad-Ausführung von Pages (das ist das Apple-Textverarbeitungsprogramm) zu schicken, passiert gar nichts. Mit der Endung xml kann Pages nichts anfangen.
Der finnische Enwickler
YBoom bietet einen “Editor for iPad” an, der zeigt, wie es geht: Die Dateien werden über WLAN übertragen – die App gibt dazu eine URL an, die auf dem Computer im Browser geöffnet wird. Nach dem Upload erscheint die XML-Datei in einem Navigation-Fenster und kann nun geöffnet werden. Ein Auswahlmenü legt fest, um welche Art von Code es sich handelt – unterstützt werden 13 Standards, darunter CSS, HTML, JavaScript, PHP, XML, Python und SQL. Der einfache Editor zeigt die Zeilenzahl an und markiert öffnende und schließende Tags. Man kann mit der iPad-Tastatur direkt in den Code schreiben, für gängige HTML-Tags gibt es eine Auswahlliste zum schnellen Einfügen. Die Datei wird auf dem iPad gespeichert. Der Download vom iPad auf den Computer erfolgt wieder über Browser und WLAN.
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 23. Juni 2010
um 19:38 Uhr veröffentlicht und wurde unter
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