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Novell braucht Zeit für ODF-OOXML-Übersetzung

Novell arbeitet weiter daran, die bestehenden Hürden zwischen  Windows- und Open-Source-Formaten zu überbrücken.  Das braucht allerdings seine Zeit. Auf der Cebit sagte Novell-Manager Holger Dyroff, die Software für die Übersetzung des Open-Document-Formats (ODF) in Office Open XML (OOXML) und umgekehrt werde in der ersten Jahreshälfte 2009 fertiggestellt. “In der Zwischenzeit werden  weitere Beta-Versionen ausgeliefert”, sagte Dyroff auf der Novell-Pressekonferenz zur Cebit. Warum dauert das so lange, liegt das etwa an der Komplexität von OOXML mit der Anforderung, alle Bestandteile von Microsoft-Office-Formaten abzubilden? “Es braucht einfach seine Zeit”, antwortete Dyroff. “Wir arbeiten an den Formaten für die Textverarbeitung, für die Tabellenkalkulation und anderes.” Schon jetzt biete Novell seinen Kunden aber Hilfe an, wenn es bei der Arbeit  mit Open Office zu Problemen mit MS-Office-Makros kommen sollte: “Wenn das nicht richtig funktioniert, werden wir das für Sie reparieren.” Trotz der Zusammenarbeit mit Microsoft und der Bemühungen um Interoperabilität halte Novell an Linux fest, auch auf dem Desktop, erklärte Dyroff.

Im Open-Source-Portal SourceForge gibt es bislang drei Add-Ins für Word, Excel und PowerPoint, die diese Anwendungen in die Lage versetzen, mit dem Open-Source-Format ODF umzugehen. Die Add-Ins tragen zurzeit die Versionsbezeichnung 1.1. Außerdem gibt es ein Windows-Programm für die Kommandozeile zur Übersetzung zwischen beiden Formaten.

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