XML-Ecke

Struktur in den Content!

Altova XMLSpy als Mac-Anwendung :-)

Altova XMLSpy with Parallels Desktop
Bislang gibt es viele interessante XML-Anwendungen wie den XMLSpy von Altova nur für Windows. Die neue Version von Parallels Desktop für Mac bringt diese Programme nun direkt auf den Mac – und verpasst ihnen sogar das Mac-typische Aussehen mit dem roten, gelben und grünen Knopf in der Fensterecke links oben. Möglich macht dies der neue “Crystal”-Modus von Parallels Desktop, der die virtuelle Maschine und den Windows-Desktop zum Verschwinden bringt. So kann man mit Windows-Applikationen in der gewohnten Mac-Umgebung arbeiten. Die Windows-Programme lassen sich auch aus dem Dock heraus starten. Je mehr Arbeitsspeicher und Prozessorkerne (Parallels Desktop 5 kann für die virtuelle Maschine bis zu acht Kerne unterstützen) der Mac-Rechner hat, desto mehr verschwinden die Grenzen zum anderen Betriebssystem.

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Windows 7 lernt ODF

Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem einheitlichen Dokumentenformat: Das neue Windows 7, zurzeit im öffentlichen Betatest, unterstützt mit seiner Textanwendung Wordpad das Open Document Format (ODF). Das Mini-Word bietet beim Speichern neben RTF, TXT und Office Open XML (OOXML) auch das Textformat von ODF an:
Ausgepackt zeigt die odt-Datei die Standardstruktur des Formats, unter  anderem mit der Datei content.xml:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<office:document-content xmlns:office="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:office:1.0" xmlns:meta="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:meta:1.0" xmlns:config="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:config:1.0" xmlns:text="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:text:1.0" xmlns:table="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:table:1.0" xmlns:draw="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:drawing:1.0" xmlns:presentation="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:presentation:1.0" xmlns:dr3d="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:dr3d:1.0" xmlns:chart="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:chart:1.0" xmlns:form="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:form:1.0" xmlns:script="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:script:1.0" xmlns:style="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:style:1.0" xmlns:number="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:datastyle:1.0" xmlns:anim="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:animation:1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:math="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" xmlns:xforms="http://www.w3.org/2002/xforms" xmlns:fo="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:xsl-fo-compatible:1.0" xmlns:svg="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:svg-compatible:1.0" xmlns:smil="urn:oasis:names:tc:opendocument:xmlns:smil-compatible:1.0">
<office:automatic-styles>
<style:style style:name="T1" style:family="text">
<style:text-properties fo:font-size="36.00pt" fo:font-weight="normal" fo:font-family="Calibri" fo:background-color="transparent" fo:color="# 04dbb" />
</style:style><style:style style:name="P1" style:family="paragraph">
<style:paragraph-properties fo:line-height="115.00%" fo:text-align="left" fo:margin-bottom="10.00pt" />
</style:style>
</office:automatic-styles>
<office:body>
<office:text>
<text:p text:style-name="P1">
<text:span text:style-name="T1">Wordpad lernt </text:span>
</text:p>
<text:p text:style-name="P1">
<text:span text:style-name="T1">ODF und OOXML</text:span>
</text:p>
</office:text>
</office:body>
</office:document-content>

Auch beim Öffnen von Dateien zeigt sich Microsoft offen gegenüber dem konkurrierenden Dokumentenformat. Wordpad kann ohne Installation eines zusätzlichen Filters mit odt-Dokumenten umgehen. Wenig standardbewusst ist hingegen das neue iWork ’09 von Apple. Wie die Vorversion kann das neue Pages weiterhin nur docx-Dateien (OOXML) öffnen, fängt aber nichts mit ODF an. Beim Speichern beherrscht Pages nur das veraltete, binäre doc-Format von Word. Und beim Speichern im eigenen Format mit der Endung .pages wurde die Struktur geändert: Bisher verbarg sich hinter der Datei mit der Endung .pages ein Ordner mit komprimierten Dateien – jetzt handelt es sich (ähnlich wie bei ODF und OOXML) um einen komprimierten Ordner mit normalen Dateien. Diese Änderung hat zur Folge, dass Dateien, die mit Pages ’09 gespeichert wurden, von Pages ’08 nicht geöffnet werden können. Anstatt in die allgemein verständliche XML-Welt auszubrechen, bastelt Apple weiter an proprietären Formaten.

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Geodaten im Mac-Finder

Lange nichts getan hier – ein gutes Zeichen für ein anregendes Offline-Leben. Tatsächlich war ich viel unterwegs in der Natur und habe fotografiert. Jetzt macht mich der Entwickler Norbert Doerner auf sein Mac-Tool GPS-Info CMM aufmerksam, das die Geodaten von Fotos in den Mac-Finder integriert.GPS-Info CMM Nach der Installation des kostenlosen Tools zeigt das Kontextmenü des Fotos im Finder nicht nur die GPS-Daten an, sondern bietet unter anderem auch deren Export in eine KML-Datei an. Dieser XML-Standard der Keyhole Markup Language enthält als zentrales Element z.B. diese Angaben: <coordinates>3.130356,44.204839,0</coordinates>. Hier werden also die geographischen Breiten- und Längenangaben in Dezimalform festgehalten, abgetrennt mit einem Komma. Wie aber bekommt man die GPS-Daten in den EXIF-Block des Fotos hinein? Dafür empfiehlt Doerner für den Mac den Geotagger, der eng mit Google Earth zusammenarbeitet. Dazu wird der Aufnahmeort des Fotos mit einem Fadenkreuz in Google Earth in Deckung gebracht. Dann zieht man die Bilddatei aus dem Finder auf das Geotagger-Icon auf dem Desktop, und die Datei übernimmt die entsprechenden Geodaten. 

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Die Grenzen von Office Open XML…

… macht das neue Office 2008 für Mac sichtbar. Dateien, die im neuen Standardformat von Office 2007 unter Windows gespeichert wurden, kann Microsoft Office 2008 auf dem Mac nicht oder nur unvollständig anzeigen.

Im Formatstreit mit dem Open Document Format (ODF) der Open-Source-Gemeinschaft hat Microsoft die Entwicklung von Office Open XML (OOXML) gerade damit begründet, dass alle Bestandteile von Office-Dokumenten in diesem XML-Format abgebildet werden sollen. Eine Ausnahme bilden aber eingebettete Formeln in Word-Dokumenten. Was in Word 2007 für Windows problemlos möglich ist (oben), hinterlässt in Word 2008 auf dem Mac (unten) drei Fragezeichen:

OOXML mit Office 2008 Continue reading

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